Wir helfen Ihnen gerne weiter

Servicetelefon: +49 221 - 801 10 30-0

Mo.–Do. 08:30 Uhr - 18:00 Uhr & Fr. 08:30 Uhr – 14:00 Uhr

Aus aktuellem Anlass des VW-Skandals informieren wir Sie!

Welche Ansprüche haben Sie im Zusammenhang mit den VW Abgas-Manipulationen?

 

Welche Fahrzeuge sind betroffen ?

Die augenblicklich im VW Skandal mit Sicherheit betroffenen Dieselmotoren sind diejenigen Dieselmotoren mit der Typenbezeichnung EA 189 mit 1,6 und 2 Litern Hubraum. Dabei kommen oben genannte Dieselmotoren nicht nur bei VW selbst sondern auch bei anderen Marken des VW-Konzerns wie beispielsweise Audi, Seat und Skoda zum Einsatz. Ob neben diesen Dieselmotoren weitere Motoren in den Abgasskandal verwickelt sind, wird augenblicklich geprüft und kann, so Bundesverkehrsminister Dobrindt zumindest nicht ausgeschlossen werden. Laut Volkswagen arbeitet der Konzern mit Hochdruck daran, eine Liste mit den von der Abgasaffäre betroffenen Fahrzeugen zu erstellen.

Inwieweit neben Volkswagen andere deutsche Automobilhersteller betroffen sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Sicherheit zu beantworten. Laut einem großen deutschen Automobilverband ist jedoch damit zu rechnen, dass auch andere namenhafte Automobilhersteller bezüglich der Abgaswerte ihrer Dieselmotoren getäuscht haben.

 

Welche Rechte habe ich und wie kann ich diese gegenüber VW geltend machen?

Grundsätzlich kommt vorliegend das Sachmängel Gewährleistungsrecht zur Anwendung. Voraussetzung wäre, dass die Kaufsache einen Mangel bei Gefahrübergang gehabt hätte. Vorliegend würde ein Mangel der Kaufsache vorliegen, wenn diese nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweisen würde. Unter diese vereinbarte Beschaffenheit fallen auch öffentliche Äußerungen des Verkäufers, beispielsweise Äußerungen über bestimmte umweltverträgliche Abgaswerte. Insofern könnten sich vorliegend aus den manipulierten Abgaswerten Ansprüche auf Nachbesserung, Minderung, Rücktritt und Schadensersatz ergeben.

Sollte sich daneben herausstellen, dass Volkswagen bei der Manipulation der Abgaswerte seiner Dieselmotoren betrügerisch gehandelt hat, kommt neben dem Sachmängel Gewährleistungsrecht ferner die Anfechtung der jeweiligen Kaufverträge in Betracht. Auch eine deliktische Haftung würde dann zulasten VW greifen.

Gerne zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten der Geltendmachung Ihrer Ansprüche gegenüber den vorliegend betroffenen Automobilherstellern in einem ersten Beratungsgespräch auf.

 

Droht mir jetzt die Stilllegung meines Kraftfahrzeuges durch das Kraftfahrtbundesamt?

Auch wenn das Kraftfahrtbundesamt die Betriebserlaubnis der vorliegend betroffenen Dieselfahrzeuge aufheben könnte, so beurteilen wir die Wahrscheinlichkeit einer solchen Stilllegungsverfügung als äußerst unwahrscheinlich. Zum einen geht das Kraftfahrtbundesamt vorliegend wohl selber davon aus, dass die Abgas-Manipulationen an den betroffenen Fahrzeugen zu beheben sind, zum anderen sehen wir das Kraftfahrtbundesamt augenblicklich nicht strukturell und personell dazu in der Lage, eine solch weitreichende und gegenüber der Automobilindustrie schwerwiegende Entscheidung tatsächlich durchzusetzen.

 

Was ist mit meiner Umweltplakette und der Kfz-Steuer?

 

Bezüglich beider oben genannte Punkte können wir Entwarnung geben.

Mit der Umweltplakette wird eine Klassifizierung der Fahrzeuge nach Stärke der Belastung durch Feinstaub vorgenommen. Bei dem jetzigen VW Dieselskandal geht es nicht um Feinstaub, sodass der Skandal keine Auswirkungen auf die Umweltplakette an ihrem Fahrzeug hat.

Die Kfz Steuer ist abhängig Hubraum und am Ausstoß des Treibhausgases CO2 des Fahrzeuges. Beides spielt vorliegend bei der Manipulation der Dieselmotoren keinerlei Rolle, sodass sich die Kfz Steuer an ihrem Fahrzeug nicht ändert.

 

Wie sieht es mit den Aktionären der VW-AG aus?

Auch den Aktionären stehen Schadensersatzansprüche gegen die VW-AG zu.

Durch den Skandal ist die VW-Aktie um zwischenzeitlich 40% abgestürzt. Obwohl gegen den Konzern bereits Mitte des Jahres 2014 seitens der US-Umweltbehörde Ermittlungen eingeleitet wurden, hatte VW seine Anleger -wohl wissend der manipulierten Laborwerte- nicht informiert.

Doch genau das schreibt § 15 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) unter anderem vor. Demzufolge ist ein Inlandsemittent wie VW dazu verpflichtet, Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen, unverzüglich zu veröffentlichen. Da eine solche Veröffentlichung jedoch von Seiten der VW-AG unterblieben ist, stehen den Aktionären entsprechende Schadensersatzansprüche zu.

 

Sie sind betroffener Kunde oder Aktionär des VW-Skandals?

Wir helfen Ihnen gerne weiter und stehen Ihnen qualifiziert zur Seite.

 

Jetzt Kontakt aufnehmen