29. September 2025
AllgemeinDu bist zu schnell gefahren auf der Autobahn und fragst dich jetzt, welche Konsequenzen auf dich zukommen? Die Strafen reichen von einfachen Bußgeldern bis hin zu mehrmonatigen Fahrverboten.
Wir bei KGK Rechtsanwälte kennen die aktuellen Bestimmungen des Bußgeldkatalogs genau. Bereits ab 21 km/h zu viel drohen dir Punkte in Flensburg und empfindliche Geldstrafen.
Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 10 km/h auf der Autobahn zahlst du 20 Euro Bußgeld. Das klingt harmlos, aber bereits bei 11-15 km/h zu schnell werden 40 Euro fällig. Diese scheinbar geringen Beträge summieren sich schnell, wenn du regelmäßig zu flott unterwegs bist (besonders bei Vielfahrern). Viele Autofahrer unterschätzen diese Kosten komplett und wundern sich über ihre Jahresausgaben für Bußgelder.
Der entscheidende Sprung kommt bei 21 km/h Überschreitung: Hier werden 70 Euro plus ein Punkt in Flensburg fällig. Bei 26-30 km/h zu schnell steigt das Bußgeld auf 150 Euro und du bekommst zwei Punkte. Das bedeutet bereits eine erhebliche finanzielle Belastung für dein Budget. Noch dramatischer wird es bei 31-40 km/h Überschreitung: 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot stehen dann im Bußgeldbescheid (was berufliche Konsequenzen haben kann).

Ab 41 km/h zu schnell wird es existenziell: 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot treffen dich hart. Bei 51-60 km/h Überschreitung zahlst du bereits 480 Euro und kassierst zwei Monate Fahrverbot. Die Höchststrafe liegt bei über 70 km/h zu schnell: 700 Euro, zwei Punkte und drei Monate ohne Führerschein. Diese Beträge können das Monatsbudget vieler Familien komplett durcheinanderbringen. Wiederholungstäter müssen mit noch härteren Strafen rechnen, da bereits eine weitere Überschreitung von 26 km/h innerhalb eines Jahres das Fahrverbot verlängert (sogenannte Wiederholungstäterregel).
Doch die Geldstrafen sind nur ein Teil der Konsequenzen. Die Punkte in Flensburg und drohende Fahrverbote bringen weitere Probleme mit sich.
Das Punktesystem in Flensburg funktioniert nach einem klaren Schema: Bei 21 km/h zu schnell bekommst du einen Punkt, ab 26 km/h sind es bereits zwei Punkte. Diese Punkte bleiben 2,5 Jahre in deiner Akte und können deine Fahrerlaubnis kosten. Bereits bei acht Punkten entzieht dir die Behörde den Führerschein – das passiert schneller als die meisten denken.
Statistisch gesehen begehen Männer viermal häufiger Geschwindigkeitsverstöße als Frauen (was das Risiko für Berufspendler und Vielfahrer drastisch erhöht).

Das Fahrverbot beginnt bereits bei 26 km/h Überschreitung außerorts mit einem Monat – auf Autobahnen gilt diese Regel genauso. Bei 31-40 km/h zu schnell verhängt die Behörde ein Monat Fahrverbot, bei 41-50 km/h sind es bereits zwei Monate. Das bedeutet konkret: Du darfst dein Auto nicht bewegen, auch nicht für Notfälle oder zur Arbeit.
Ausnahmen gibt es praktisch keine. Wiederholungstäter haben es noch schwerer – bereits eine weitere Überschreitung von 26 km/h innerhalb eines Jahres verlängert das Fahrverbot automatisch (sogenannte Wiederholungstäterregel).
Ein Fahrverbot bedeutet, dass du deinen Führerschein bei der Behörde abgeben musst. Anders als bei einer Entziehung der Fahrerlaubnis bekommst du ihn nach Ablauf der Frist automatisch zurück. Trotzdem kann ein Fahrverbot berufliche Existenzen bedrohen, besonders bei Außendienstmitarbeitern oder Handwerkern.
Die Neuerteilung nach einer Entziehung kostet zusätzlich mehrere hundert Euro und dauert Wochen. Doch nicht nur die direkten Strafen können problematisch werden – bestimmte Umstände verschärfen die Konsequenzen erheblich.
Die Behörden dokumentieren jeden deiner Verkehrsverstöße penibel. Überschreitest du innerhalb von zwölf Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h, greift die Wiederholungstäterregel ohne Ausnahme. Statt einem Monat Fahrverbot verhängt die Behörde dann drei Monate (was berufliche Existenzen bedrohen kann). Diese bundesweite Regelung lässt keinen Ermessensspielraum zu. Besonders gefährlich wird es, wenn du bereits Punkte in Flensburg angesammelt hast. Jeder weitere Verstoß bringt dich näher an die kritische Acht-Punkte-Grenze heran, bei der dir die Fahrerlaubnis komplett entzogen wird.
Gefährdest du andere Verkehrsteilnehmer durch deine Geschwindigkeitsüberschreitung, verdoppelt sich das Bußgeld automatisch. Das passiert bei riskanten Überholvorgängen mit überhöhter Geschwindigkeit oder aggressivem Drängeln auf der linken Spur. Die Polizei dokumentiert solche Situationen detailliert und die Gerichte urteilen hier kompromisslos. Bei Unfällen wird es noch dramatischer: Selbst eine Überschreitung von nur 20 km/h kann dir eine Mithaftung einbringen (mit entsprechend hohen Schadensersatzforderungen).
Ab 50 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung oder bei grober Verkehrswidrigkeit handelst du strafbar nach dem Raser-Paragraph des Strafgesetzbuches. Die Konsequenzen treffen dich hart: Geldstrafen in Höhe mehrerer Monatsgehälter, Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren und ein dauerhafter Eintrag ins Führungszeugnis. Deine Fahrerlaubnis entzieht dir die Behörde sofort, eine Neuerteilung ist frühestens nach sechs Monaten möglich. Berufskraftfahrer verlieren dadurch ihre komplette Existenzgrundlage. Selbst bei erstmaliger Überschreitung von 60 km/h auf der Autobahn verhängen Gerichte bereits Freiheitsstrafen.

Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Autobahn kosten dich zwischen 20 und 700 Euro – bereits ab 21 km/h zu schnell kassierst du Punkte in Flensburg. Ab 26 km/h droht ein Monat Fahrverbot, bei über 50 km/h Überschreitung machst du dich strafbar. Die Konsequenzen treffen dich härter als gedacht: Wiederholungstäter bekommen automatisch längere Fahrverbote, bei acht Punkten entzieht dir die Behörde den Führerschein komplett.
Bist du zu schnell gefahren auf der Autobahn und hast einen Bußgeldbescheid erhalten, solltest du nicht vorschnell zahlen. Oft lassen sich Strafen reduzieren oder komplett abwenden – besonders bei fehlerhaften Messungen oder Verfahrensfehlern (die häufiger vorkommen als du denkst). Viele Bußgeldbescheide enthalten Schwachstellen, die nur ein erfahrener Anwalt erkennt.
Wir bei KGK Rechtsanwälte prüfen jeden Bußgeldbescheid gründlich auf Fehler und setzen deine Rechte konsequent durch. Unsere Anwälte kennen die häufigsten Verfahrensfehler der Behörden und nutzen diese zu deinem Vorteil. Kontaktiere uns noch heute für eine kostenlose Erstberatung – deine Fahrerlaubnis und dein Geld sind es wert.